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Kerpen
29.01.2012
Erfolgreiche
Waterswift-Taufe für Schwabe Motorsport
Gleich
mir drei Bambini-Piloten rollte das Schwabe
Motorsport Team beim Euro Winterpokal in
Kerpen an den Start und überstand die
Feiertaufe der neuen IAME Waterswift Motoren
mit Bravur. Ebenfalls startete Leonardo
Momcilovic bei den Junioren der KF3.
Mit
Gilian Lipinski, Robin Falkenbach und
Mike-David Ortmann hatte die Birel
Mannschaft bei den Bambini gleich drei heiße
Eisen im Feuer und bestimmte das Tempo im
Zeittraining. Über lange Zeit führte
Falkenbach das Klassement an, letztlich
setzte sich aber Teamkollege Lipinski durch
und holte sich die erste Pole-Position des
Jahres. Falkenbach folgte auf Rang drei vor
Ortmann auf Position sieben. Im ersten
Rennen hingen die Nachwuchspiloten gewohnt
eng zusammen und wechselten mehrmals die
Führung, beim Fallen der Zielflagge
entschied erneut Lipinski das Teaminterne
Debüt als Zweiter für sich. Ebenfalls den
Sprung in die Top-Fünf schaffte Mike
Ortmann, etwas Pech hatte unterdessen Robin
Falkenbach. Trotz einer starken fahrerischen
Leistung, wurde er durch eine Kollision ins
Aus geschoben und erreichte das Ziel nur als
Achter.
Wesentlich spektakulärer verlief der zweite
Durchgang. Mike Ortmann rangierte bis zur
letzten Runde auf einem tollen zweiten Rang,
wurde dann aber unsanft überholt und büßte
nach einem Intermezzo im Kiesbett vier
Positionen ein. Erfolgreichster Fahrer war
am Ende Robin Falkenbach als Vierter vor
Lipinksi auf Rang fünf. Teamchef Holger
Schwabe war am Sonntagabend durchaus
zufrieden mit der Vorstellung seines Trios:
„Nach zahlreichen Tests mit dem neuen Motor
kam es hier zum ersten Schlagabtausch und
wir können sehr zuversichtlich in die neue
Saison starten.“
Als
Solist nutzte Leonardo Momcilovic das Rennen
auf dem 1.150 Meter langen Erftlandring um
wieder in den Renntrimm zu kommen. Mit 34
Teilnehmern war die Klasse international
stark besetzt und verlangte einiges von dem
Youngster ab. In den freien Trainings kam
Leo immer schneller in Fahrt und
qualifizierte sich als guter 15. für das
erste Rennen. Doch in diesem ging es schon
in der Startphase drunter und drüber,
wodurch der Birel-Pilot einige Positionen
einbüßte. Nach 16 Rennrunden reichte es
schlussendlich nur zu Position 19 im Ziel.
Noch schlimmer traf es ihn im zweiten Lauf.
Gleich drei Anläufe benötige die Rennleitung
um das Feld auf die Reise zu schicken. Doch
auch diesmal wurde Leonardo in eine
Startkollision verwickelt und musste dem
Feld hinter hereilen. Trotz schneller
Rundenzeiten musste er sich mit dem
enttäuschenden 25. Platz zufrieden geben.
Entsprechend zurückhaltend war Holger
Schwabe am Abend: „Das war nicht unser
Rennen. Diesmal hatte Leonardo es schwer das
Niveau des abgelaufenen Jahres zu erreichen.
Bis zum Saisonstart werden wir uns aber
sicherlich noch deutlich steigern.“
In
vier Wochen geht es für das Team im
belgischen Genk weiter, dort findet das
Finale des Euro Winterpokals statt.
Text: Björn Niemann -
Fast-Media
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