Vierfachführung für Schwabe
Motorsport
Ein sensationeller ADAC Kart Masters Auftakt
für das Schwabe Motorsport Team. In der
Motorsport Arena Oschersleben bestimmten die
Piloten des Teams aus Stuttgart das
Geschehen in der Nachwuchsklasse Bambini A
und führen gleich im Viererpack das
Gesamtklassement an.
Schon das Zeittraining war fest in Händen
der Birel Mannschaft. Schnellster Mann war
Toni Wolf auf der Pole-Position vor Cedric
Piro, Leonardo Momcilovic und Kevin Metzner
auf den Plätzen drei bis fünf. Allein Marc
Wipprecht hatte leichte Probleme und musste
sich nach Vergaserproblemen mit Position 13
zufrieden geben. Das erste Rennen begann
chaotisch für die insgesamt 22 Bambini
Piloten, der Rennleiter brauchte fünf
Anläufe, bis er die Heißsporne auf die Reise
schicken konnte. Polesetter Wolf behielt die
Nerven und übernahm die Führung. In den
insgesamt 12 Rennrunden konnte der
Odenwälder sich nicht ausruhen und wehrte
sich mit Händen und Füßen gegen die Angriffe
seiner Teamkollegen Momcilovic und Metzner.
In der letzten Kurve kam es zum Fotofinish,
Momcilovic und Wolf fuhren nebeneinander in
Richtung Ziel. Beim Fallen der
schwarzweißkarierten Flagge hatte Momcilovic
die Nase vorne und siegte. Wolf wurde
Dritter vor Piro und Metzner. Erster wurde
im Nachhinein aber disqualifiziert, wodurch
seine Teamkollegen nach vorne rückten.
Ebenfalls den Sprung in die Top-Fünf
schaffte Marc Wipprecht.
Im Finale ging es zwischen den Piloten
wieder zur Sache. Diesmal war es Metzner,
der die teaminterne Wertung auf Rang zwei
vor Momcilovic und Wipprecht anführte. Piro
fiel nach einem Gerangel auf Position neun
zurück. Pechvogel Wolf verbesserte sich auf
Rang elf. Im Gesamtklassement belegen mit
Momcilovic, Metzner, Piro und Wipprecht
gleich vier Schwabe Motorsport Piloten die
ersten vier Plätze. Wolf folgt nach seinem
Aus im ersten Rennen, abgeschlagen auf Platz
15.
Als Solist ging der Bayer Michael Waldherr
in der KF3 auf die Reise. Der Neueinsteiger
fuhr erst sein drittes Rennen in der neuen
Klasse und leidet noch unter kleinen
Eingewöhnungsschwierigkeiten. Trotzdem wurde
er von Rennen zu Rennen schneller und
qualifizierte sich als 30. für die
Finalrennen. In diesen wurde er jedoch zwei
Mal Opfer einer Kollision und musste seine
Rennen vorzeitig beenden.
Teamchef Holger Schwabe war am Abend
glücklich über die Leistung seines Teams.
„Ein super Rennwochenende, allein die
Disqualifikation von Wolf birgt einen
leichten Nachgeschmack. Leider war uns nicht
bewusst, dass er mit der falschen Batterie
an den Start ging. Die anderen vier
Protagonisten lieferten zwei spannende
Rennen und untermalten unsere Performance.“
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